Psychische Erkrankungen sind in den letzten zehn Jahren um 73% gestiegen.

… und sie dauern in der Regel deutlich länger als körperliche Erkrankungen. Leidet ein Beschäftigter unter einer psychischen Erkrankung, die zum grössten Teil durch private Krisen (Trennung, Tod etc.) entstanden ist, fällt er für Unternehmen im Durchschnitt 25,7 Tage aus.* (* Die Welt, 15.9.2017).

Wow … wenn man das mal hochrechnet, sind das unendliche Kosten für den Staat und die Unternehmen. Und es spricht nicht für die aktuell gängigen und anerkannten Behandlungsmethoden! Was eigentlich noch schlimmer ist, dass den Menschen letztendlich nicht wirklich geholfen wird. Wenn man sich die gängigen und für die Allgemeinheit zugänglichen und bezahlbaren Therapien so anschaut, ist das auch nicht verwunderlich!

Der Buddhismus (ca. 5 Jahrhundert von Christus) baut seine Lehre auf der Überzeugung auf, dass das Leben aus Leiden besteht. Ziel der buddhistischen Praxis ist es, zu lernen mit diesem unumgänglichen Leiden umzugehen. Im Zentrum der Lehre stehen Meditations- und Achtsamkeitspraxis, die mittlerweile immerhin auch schon bei uns in einigen Therapien angekommen sind. Laut einer Harvard Studie bereits aus 2011 (!) und nach Ergebnissen aktueller Hirnforschungen helfen diese beiden Praktiken nachweislich gegen Depressionen, den Umgang mit Lebenskrisen etc.

Würden Unternehmenschefs Ihren Mitarbeitern Meditation nahe bringen, würden sie einen grossen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität ihrer Mitarbeiter und zur Reduzierung des Krankenstandes ihrer Unternehmen leisten.

Meditation ist zwar nur ein Teilaspekt zur Erreichung besserer Leistung und Zufriedenheit, aber es wäre ein wesentlicher Anfang.

https://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/cor

https://www.dasgehirn.info/handeln/meditation/warum-meditation

 

 

 

4 Kommentare zu “Psychische Erkrankungen sind in den letzten zehn Jahren um 73% gestiegen.

  1. Ich finde es schade, dass viele Unternehmen nach wie vor nicht akzeptieren wollen, dass sie enorm davon profitieren würden, es den Arbeitnehmern möglichst angenehm zu machen (durch Pausenangebote, Gleitzeiten, Ruheräume, etc) – denn durch einen Arbeitsalltag mit entschleunigten Inseln sinkt doch das Stresslevel und damit das Risiko, aufgrund einer psychischen Erkrankung für längere Zeit auszufallen.

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    • liebe tatjana, danke für deinen kommentar. du hast recht! vor allem sollten/könnten arbeitgeber ihre mitarbeiter an techniken heranführen, mit denen sie lernen, mit stresssituationen besser umzugehen.

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